hinterzimmerVelvet ConcreteAlphatierWirKontakt

Christian Heinrici × Oleg MikhailovEin Film · 3′56″ · Text: Christian Heinrici · Bild, Schnitt, Regie: Oleg Mikhailov · Musik: Velvet Concrete
Velvet Concrete. 3′56″, 2026. Schwarzweiß und Rot. Paris bei Nacht, zwei Schwestern in schwarzen Blazern, eine Vespa, ein weißes Pferd in einer Bar, Männer mit Affenmasken. Ein roter Raum hinter Vorhängen.
Eine Zusammenarbeit: Text Christian Heinrici, Bild Oleg Mikhailov. Gedreht ohne Kamera. Geschnitten wie ein Lied: Strophe, Refrain, Bruch.
Velvet — der Vorhang, die Haut, das Rot. Concrete — die Straße, die Treppe, die Wand. Dazwischen die beiden, die einander ansehen, bis es eine ist.
Unten der Film, darunter die Platte: der Tonarm lässt sich setzen, die Platte anhalten und drehen. Der Text zum Mitlesen klappt auf.
Hinterzimmer · Velvet Concrete · 3′54″überall, wo es Musik gibt:

Christian Heinrici × Oleg MikhailovEin Film: Petermann · 3′10″ · Text: Christian Heinrici, aus „Petermann“ · Bild, Schnitt, Regie: Oleg Mikhailov · Musik: Alphatier
Petermann. 3′10″, 2026. Köln bei Nacht, Kopfsteinpflaster, der Dom im Gegenlicht. Ein Schimpanse im Anzug auf einer Vespa, Uniformen mit Orden, Blitzlicht. Die Stadt feiert, der Affe fährt.
Petermann war der berühmteste Affe Kölns: per Schiff gekommen, dressiert, im Fernsehen und im Karneval gefeiert, Werbetier und Ikone — bis er im Oktober 1985 mit Susi aus dem Käfig kam, den Zoodirektor angriff und erschossen wurde. Christian Heinricis Text erzählt ihn als Helden: „Immer mehr als Mensch und Affe“.
Das Lied aus „Petermann“: Alphatier. Unten der Film, darunter die Kassette, die es spielt, und der Text.
Hinterzimmer · Alphatier · 3′10″ · aus „Petermann“überall, wo es Musik gibt:
hinterzimmer sind Christian Heinrici und Oleg Mikhailov: Text und Bild. Filme ohne Kamera, Lieder auf Platte und Kassette, Texte zum Mitlesen. Köln, Berlin, Paris bei Nacht.
Dichter, Köln. Schreibt im Köllektiv A. P. Petermann — benannt nach dem Kölner Schimpansen —, das seit Jahren selten bemerkte Phänomene des eigenen Umfelds erforscht: Lesungen und Performances (lange unter Affenmasken), die Grautöne von Mauenheim, Grau-Musik und Grau-Gedichte. Bücher: „Nippes Alphabet“ (parasitenpresse, 2019), „Grau“ (parasitenpresse, 2023), die Faltkarte „Nippeser Grenzerfahrung“ (Zum Bellenden Reh, 2020); Herausgeber von „köln durch 11“ (2012). „Petermann“ ist sein Stoff: der Affe als Held, das Alphatier als Spiegel der Stadt.
Videokünstler und Videodesigner. Seit den späten 1990er-Jahren Videokunst, Projektion, Live-Kamera und interaktive Installationen für die Bühne. Arbeiten u. a. am HAU Hebbel am Ufer Berlin, bei MaerzMusik / Berliner Festspiele, am Staatsschauspiel Dresden, am Nationaltheater Mannheim, am Theater Bonn, am Hans Otto Theater Potsdam, am Stadttheater Ingolstadt, am Hessischen Staatstheater Wiesbaden und am Societaetstheater Dresden — darunter „Das Schloss“, „Die Nacht von Lissabon“, „Musik für die Lebenden“ und „Schneeflöckchen“ (Regie: Maxim Didenko), „Fahrenheit 451“ und „Die Physiker“ (Andreas Merz), „Museum of Uncounted Voices“ (Marina Davydova; Impulse Theater Festival 2024) und „Ensembletrilogie III: Memory“ (Sergej Newski). 2024 Offie Award London für Best Video Design: „The White Factory“, Marylebone Theatre. Zuletzt „Doors of Perception“ und Berlioz’ „Roméo et Juliette“ in Cottbus (2026); in Arbeit: „Der Meister und Margarita“ am Nationaltheater Mannheim (Regie: Maxim Didenko, Premiere 27. November 2026).
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